Magnetische Separation im Holzrecycling für die Biomasseproduktion
Das Holzrecycling ist ein Schlüsselelement bei der Entwicklung von biomassebasierten Fernwärmesystemen, die zunehmend für die nachhaltige Energieerzeugung eingesetzt werden.
Um Effizienz, Betriebskontinuität und Brennstoffqualität zu gewährleisten, muss das Holzmaterial präzise technische Spezifikationen erfüllen – insbesondere hinsichtlich Stückgröße und Freiheit von metallischen Verunreinigungen.
Diese Fallstudie zeigt, wie die Magnetseparationstechnologien von Gauss Magneti den Aufbereitungsprozess von Recyclingholz wirkungsvoll unterstützen und dessen Eignung für den Einsatz in Energieerzeugungsanlagen sicherstellen.
Die Ausgangssituation: Kontamination und strenge Spezifikationen im Holzrecycling
Das gemeinsam mit Hubert Etter entwickelte Projekt ist Teil des Fernwärmenetzes, das von Gruyère Energie SA (GESA) in der Region Bulle (Schweiz) errichtet wurde. Das Netz erstreckt sich über rund 170 km und versorgt sowohl private als auch industrielle Abnehmer.
Das System nutzt Recyclingholz als Biomasse, das größtenteils aus Abbrucharbeiten stammt. Etwa 90 % des eingehenden Materials besteht aus Paletten, Balken und Platten mit einem hohen Kontaminationsgrad.
Für die ordnungsgemäße Beschickung des Ofens muss das Material präzise Anforderungen erfüllen:
• Stückgröße zwischen 0 und 100 mm;
• Feinfraktionsanteil unter 7 %;
• vollständige Entfernung von Eisen- und Nichteisenmetallen.
Die Anwesenheit metallischer Verunreinigungen stellt ein Risiko für die Anlagenzuverlässigkeit und die Qualität der erzeugten Biomasse dar.
Die von Gauss entwickelte Lösung: Linienintegration mit magnetischer Separation
Um diese Spezifikationen zu erfüllen, wurde eine Aufbereitungslinie entwickelt, die mehrere Technologien kombiniert und für die kontinuierliche Verarbeitung heterogener Materialien integriert ist:
• langsam laufender Doppelwellenzerkleinerer (Komptech CRAMBO, vollelektrisch);
• Sternsieb zur Korngrößentrennung mit Rückführung von Überkornmaterial;
• Separationssystem von Gauss Magneti zur vollständigen Entfernung von Eisen- und Nichteisenmetall-Verunreinigungen.
Innerhalb des Prozesses spielt die magnetische Separation eine zentrale Rolle: Sie entfernt die im zerkleinerten Holz enthaltenen Metalle und stellt die Konformität des Materials mit den geforderten Spezifikationen sicher.
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Das von Hubert Etter erzielte Ergebnis: normkonforme Biomasse und Metallrückgewinnung
Nach den Phasen Zerkleinerung, Siebung und magnetische Separation erfüllt das gewonnene Material den geforderten Standard (P100), mit:
• kontrollierter Stückgröße (0–100 mm);
• Feinfraktionsanteil innerhalb der Grenzwerte;
• Freiheit von Eisen- und Nichteisenmetall-Verunreinigungen.
Das Recyclingholz kann somit sicher als Brennstoff für das Fernwärmesystem eingesetzt werden. Gleichzeitig werden die abgetrennten Metalle zurückgewonnen und der Recyclingkette wieder zugeführt, was zur Verbesserung der Gesamteffizienz des Prozesses beiträgt.
Projektzusammenfassung: Biomassequalität und Prozesszuverlässigkeit
Beim Holzrecycling für die Energieerzeugung hängt die Materialqualität nicht von einer einzelnen Maschine ab, sondern vom Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Prozessstufen.
Stückgröße, Feinfraktionsanteil und Metallentfernung sind eng miteinander verbundene Parameter, die einen Planungsansatz erfordern, der auf die realen Arbeitsbedingungen abgestimmt ist.
In diesem Zusammenhang ist die magnetische Separation kein Zusatzelement, sondern eine technische Komponente, die direkt zur Stabilität und Zuverlässigkeit der Anlage beiträgt.
Genau bei dieser Art von Anwendungen setzt Gauss Magneti an: den Prozess als Ganzes analysieren und Separationslösungen entwickeln, die auch bei heterogenen und stark variablen Materialien konstante Ergebnisse liefern.


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